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Was ist das Besondere an unserer Musik, was machen wir anders als andere?

Nun, um Befürchtungen oder Enttäuschungen vorzubeugen: den Großteil unserer Lieder spielen wir ähnlich dem Original.

Auch noch nichts Besonderes ist, dass wir das Arrangement der Titel auf das Wesentliche reduzieren. Das erzeugt einen klaren Klang, der nicht so überladen ist. Wenn Klavier, Orgel,ein Streichorchester, Trompete und Posaune, drei Gitarren, Synthesizer, Schlagzeug, Bass und Perkussionsgruppe gleichzeitig wie im Original spielen, aber auf der Bühne nur zwei Männlein stehen, sieht das nicht besonders glaubwürdig aus. Außerdem ist das mit Begleitautomatik auch gar nicht möglich. Unser Sound entspricht eher dem einer 4-6 Mann Band, von denen die Begleitautomatik 3 - 4 "Mann" übernimmt. Das geschieht im wahrsten Sinne des Wortes mit links (da mit der linken Hand des Keyboarders über Akkorde live gesteuert).

Die eigentliche Kunst besteht darin, bei der Programmierung der Begleitautomatik (die Style-Programmierung) mit den wesentlichen Elementen (Schlagzeug, Bass, 1-2 Tasteninstrumente) den Charakter des Liedes zu treffen. All die vielen Schnörkel, die in den Originalaufnahmen sind, werden oft garnicht benötigt. Daß sie fehlen, merkt man erst, wenn man das Original vergleichend hört. Die wichtigen "Schnörkel", z.B. Soloeinlagen, werden von der rechten Hand (oder der Gitarre) live dazugespielt.

Dann gibt es aber doch so manches Lied, das wir verändern (wir glauben verbessern!). Manche, von allen geliebte Lieder, sind in der Originalfassung viel zu schlapp, die werten wir mit verändertem, peppigerem Arrangement auf. Sie werden tanzbarer, flotter gemacht. Das wollen wir nicht "eigenen Remix" nennen, dazu ist die erfinderische Höhe zu gering (obwohl das die Grundidee vieler Remixes heutzutage ist). Bei anderen Liedern verändern wir den Text an einigen Stellen.

Wenn uns bei einem aktuellen Hit weder die neue Remix-Version noch die Originalversion gefällt, dann basteln wir eine"Best-of-each" - Mischung. Viele Hits sind recht banal (z.B. ausländische Volksweisen mit modernen Rhythmen). Das demonstrieren wir in einem Potpourri aus angesagten "Ballermann-Hits", welches dann mit einem deutschen Volkslied endet, ohne daß das ein Stilbruch wäre. Man merkt's erst, wenn es schon fast vorbei ist.

Ja und dann gibt es noch ein paar wenige Stücke (Tendenz steigend), die wir radikal verändern. In respektloser, erbarmungsloser Weise schrecken wir da vor nichts zurück. Beispielsweise "Heart of Gold" als Dance-Reggae, oder "Bobby Mc. Gee" als Jive. Auch interessant ist "Smoke on the water" in einer Dance-Fassung. In diesen Stücken steckt erfinderische Höhe. Vielleicht haben wir irgendwann genügend Titel erarbeitet, um eine CD daraus zu machen. “Heart of Gold“ gibt es als Studioaufnahme zum Download im Bereich „Hören Sie mal". Für die anderen Lieder muss man im Moment noch zu unseren Auftritten kommen, um sie zu hören.